Google Fit

10.04.2015 | von: | Kategorie: Gesundheit & Fitness Schlagworte: ,
Funktionsumfang
Nutzerfreundlichkeit
Datenschutz
Preis/Leistung
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Google Fit von Google (Ver. 1.51.07-000)

Googles Antwort auf den Fitnessboom nennt sich „Google Fit“ und kommt sehr professionell daher.

Google ist überall, auch im Fitnessmarkt

Das große Potential von Google Fit kannst du mit Wear-Geräten und weiteren Apps voll und ganz ausnutzen. Die App selbst bietet aber auch schon viele nützliche Tools an.

Auch ohne Brustgurt oder Android-Uhr ist die App voll funktionsfähig und du kannst jederzeit deine Aktivitäten eingeben. Und wenn du dir Ziele setzt, wird das Ganze obendrein noch interessanter. Denn Google Fit analysiert deine Fortschritte und gibt dir Empfehlung für das weitere Vorgehen aus.

Die größte Stärke der App liegt natürlich darin, sich mit Wear Geräten wie Uhren etc. zu verbinden und damit alle Daten zentral zu sammeln und auszuwerten. Die App bietet dafür Schnittstellen zu anderen Apps an, z.B. dem Kalorienzähler von FatSecret. Damit wird Google Fit zur zentralen Sammelstelle deiner Fitnessdaten.

Wie man es schon von Google Notizen oder anderen Google Apps kennt, bekommst du auch über den Computer vollen Zugriff auf dein Google Fit Konto. Die Synchronisation erfolgt dabei immer automatisch.

In den Einstellungen kannst du deine Ziele festlegen und deine Körperdaten eingeben. Als Ziel gibst du immer deine Aktivitätendauer für einen Tag ein, z.B. eine Stunde.

Aktivitäten kannst du direkt in die App eingeben (Über 100 sportliche Aktivitäten stehen zu Auswahl), messen lassen (Gehen, Laufen, Radfahren), oder die Daten von einer anderen App übernehmen.

Optik und Handhabung

Die App ist wie von Google gewohnt optisch einwandfrei und lässt sich sehr gut bedienen. Solltest du mal nicht weiterkommen, kannst du jederzeit die ausführliche Hilfe aufrufen.

Berechtigungen, Datenschutz und Registrierung

Ohne Anmeldung ist die App nicht nutzbar, dabei musst du aber kein neues Konto einrichten, es genügt dein bestehendes Google Konto. Die App ist kostenfrei, Werbung wird ebenfalls keine angezeigt.

Berechtigungsdetails welche die App haben will:

  • Ungefährer Standort
  • Speicherzugriff
  • Auf Bluetooth-Einstellungen zugreifen.
  • Speicherzugriff
  • Google Servicekonfiguration lesen
  • Synchronisation aktivieren oder deaktivieren
  • Beim Start ausführen.
  • Pairing mit Bluetooth Geräten.
  • Voller Netzwerkzugriff.
  • Netzwerkverbindungen anzeigen.
  • Vibrationsalarm steuern.
  • Abonnierte Feeds schreiben.
  • Standby-Modus deaktivieren.
  • Netzwerkverbindung anzeigen.

Fazit:

Google Fit kann ein Ersatz für andere Aktivitätentracker sein, versteht sich aber eher als Ergänzung zu den vielen Fitnessapps am Markt, sofern diese mit Google Fit kompatibel sind. Interessant wird es, wenn Google seine Funktionen eventuell in Zukunft noch erweitert und eine echte Alternative zu anderen Apps darstellt.