Mix Me

01.02.2015 | von: | Kategorie: Lifestyle Schlagworte: , ,
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Mix Me – Virtuelle Garderobe
Preis: Kostenlos+

Mix Me – Der virtuelle Kleiderschrank

„Ich hab nix anzuziehen!“ – Diesen Satz hat wohl schon jeder Mann einmal von einer Frau gehört und darüber den Kopf geschüttelt, dass sie die tausendste Kombination angezogen hat und dennoch nicht zufrieden war.
Mit dieser App kann dieses Phänomen vielleicht ein Ende haben, denn das Prinzip ist einfach und doch genial: Mix Me bietet einen virtuellen Kleiderschrank, bei dem die vorher abfotografierten Kleidungsstücke beliebig kombiniert werden können.

Schrank auf und los – das kann die App

Die Anwendung glänzt nicht mit etlichen Features, aber das muss sie auch nicht, da ihre vorrangige Aufgabe ja nur das Kombinieren von Kleidung ist. In der App kann man verschiedene Listen anlegen, denen man je nach Anlass Namen gibt (z.B. Alltag, Party, Geburtstag,…) und dann die passenden Outfits hinzufügt.
Hat man eine Liste ausgewählt, kann man sich durch die einzelnen Ober- und Unterteile „wischen“ und so alle möglichen Varianten ausprobieren ohne sich jedes Mal umziehen zu müssen.

Des Weiteren ist es möglich mit der App online Kleidung „anzuprobieren“ (mit den eigenen Sachen zu kombinieren) und sie dann auch direkt zu kaufen. Außerdem kann man Modecollagen erstellen und diese mit seinen Freunden zum Beispiel auf Facebook teilen.

Hat man die Premium Version der Anwendung ist man bezüglich der Modefotoanzahl und der Anzahl der Listen nicht beschränkt, ansonsten kann man in der Grundversion nur eine bestimmte Anzahl speichern, was vielleicht die meisten Frauen mit nahezu platzendem Kleiderschrank aufs höchste unzufrieden machen könnte!

Der Blick in den Schrank – Optik und Handhabung

Die App ist kreativ gestaltet, man öffnet das Menü, in dem man einen virtuellen Reißverschluss öffnet. Ansonsten ist Mix me unspektakulär, aber alle Knöpfe erschließen sich durch das Symbol, was darauf abgebildet ist.
Man beginnt, indem man eine neue Sammlung erstellt und benennt. An dieser Stelle kann man auch die Begrenzungslinien – die Kopf, Oberkörper und Unterkörper abteilen – verschieben, dies ist aber immer nur zu Beginn einer neuen Sammlung möglich, da danach alle Bilder einheitlich sein sollen.
Um die Sammlung zu befüllen, muss man immer ein komplettes Outfit fotografieren, dabei ist es zum Glück egal, ob die Kombination gut aussieht, da man ja sowieso hin- und herwischen kann, wie man gern möchte. Dies ist natürlich sehr zeitaufwendig, aber wenn man bedenkt, dass man diese Prozedur ansonsten vor jedem Ereignis durchführt, spart man diese Zeit längerfristig wieder ein. Zum Foto machen benötigt man entweder einen geduldigen Partner (es lohnt sich dem Liebsten von der Zeitersparnis zu berichten!) oder einen Ganzkörperspiegel.
Die fertige Sammlung kann man wirklich ganz einfach durchscrollen und es macht echt Spaß seine Kleidung so zu organisieren.

Wie sehr wird die App beim Umziehen zum „Spanner“? – Registrierung und Zugriff

Die App ist sehr diskret und man wird beim Umziehen nicht „bespannert“ – im Ernst jetzt, die Anwendung ist ziemlich genügsam, was Daten angeht. Man muss sich nicht registrieren und sie benötigt lediglich Zugriff auf die Kamera und auf das Internet, wenn man die Onlinefunktion mit den Onlineshops nutzen möchte, ansonsten funktioniert sie auch ohne Internetzugriff. Möglichkeiten zu In – App – Käufen sind durch das Upgrade auf die Premiumversion gegeben.

Fazit:

Die Idee der App ist genial und kann sogar einen Mann glücklich machen, der nicht nur eine Frau mit zu vielen Kleidern hat, sondern auch selbst immer gut gekleidet sein möchte.
Die Bestückung mit den Fotos ist etwas aufwendig, aber definitiv seine Zeit wert. Nerviger ist schon die Begrenzung auf eine bestimmte Anzahl Fotos, das könnte bei einem sehr großen Kleiderschrank zum Problem werden, hier gäbe es natürlich die Möglichkeit Mix Me zum Aussortieren der Kleidung zu nutzen und nur noch die Favoriten zu fotografieren.
Möchte man das nicht, ist der Kauf der Premiumversion eine Überlegung wert.